Industriekultur Sachsen

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21.02.2011

Wissenschaftlicher Beirat übergibt Handlungsempfehlungen zur Industriekultur

Sächsisches Industriemuseum hat heute im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst seine Handlungsempfehlungen zur künftigen Entwicklung der sächsischen Industriekultur übergeben.

Ziel der Handlungsempfehlungen ist es, die Industriekultur als ein zentrales und zukunftsfähiges Landesthema weiterzuentwickeln.

„Die Industriekultur ist eine wesentliche Säule kultureller und wirtschaftlicher Identität Sachsens. Ich danke dem Wissenschaftlichen Beirat unter Prof. Helmuth Albrecht für die in den vergangenen Monaten geleistete Arbeit“, betonte Ministerin von Schorlemer bei der Übergabe.

„Wir brauchen viele Mitstreiter, um das Thema Industriekultur voranzubringen. Dabei wollen wir Industriekultur nicht allein mit dem Blick nach rückwärts in die Vergangenheit verbinden, sondern eine produktive Auseinandersetzung mit Gegenwart und Zukunft der industriellen Gesellschaft suchen. Aber auch der Tag des Denkmals wäre eine schöne Gelegenheit für Industriemuseen, sich dort verstärkt einzubringen“.

Die Handlungsempfehlungen werden nach Abwägung mit den zuständigen Ministerien in die weitere konzeptionelle Arbeit zur Industriekultur einfließen. So regt der Wissenschaftliche Beirat unter anderem einen Tag des offenen Industriedenkmals, eine künftige sächsische Landesausstellung zu diesem Thema und die Errichtung eines wissenschaftlichen Kompetenzzentrums Industriekultur an.

Der wissenschaftliche Beirat des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum wurde im Juni 2009 gegründet und mit der Aufgabe betraut, dass Bewusstsein um die Bedeutung und Pflege der Industriekultur in Sachsen zu fördern. Der Beirat versteht sich als Ansprechpartner und Beratungsgremium für alle Institutionen und Einrichtungen, die sich mit dem Thema Industriekultur befassen bzw. sich dafür interessieren.

Vorsitzender des Beirates ist Prof. Dr. Helmuth Albrecht, Direktor des Instituts für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (WITG) an der TU Bergakademie Freiberg.


Quelle: www.medienservice.sachsen.de

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